In den letzten Jahrzehnten hat sich der Markt globalisiert. Insbesondere bei Nahrungsmitteln, Kleidung aber auch im Bereich von Kosmetikartikeln und Automobilen ist der internationale Handel spürbar. Doch auch der Immobilienmarkt wird international.
Ausländische Immobilienbesitzer sind gerade in Urlaubsgebieten keine Seltenheit. Viele Unternehmer besitzen einen Zweitwohnsitz an den Standorten, an denen sie weitere Filialen gegründet haben. Hier verbringt nicht nur der ausländische Immobilienbesitzer die Zeit, in der seine Anwesenheit notwendig ist, sondern oftmals auch viele der Mitarbeiter. Die Immobilie gehört nicht dem Firmengründer selbst, sondern meist dem Konzern und wird daher auch für Fortbildungen und Seminare genutzt.
Doch es gibt auch viele ausländische Immobilienbesitzer, die ihre Häuser im Ausland als Ferienwohnung für den eigenen Bedarf und als zusätzliche Geldquelle nutzen. Viele Menschen, die die Zeit nach ihrer Pensionierung in einem anderen Land milderen Klimas verbringen wollen, investieren bereits heute in eine Immobilie im Ausland, damit sie sich über die Jahre als Ferienwohnung refinanzieren kann.
Diese Vorgehensweise hat desweiteren den Vorteil, dass besonders günstige Immobilienkurse abgepasst werden können und die Suche meist ohne jede Hast über mehrere Monate geführt wird, bis der Makler vor Ort die wirklich passende Immobilie gefunden hat. So gehen ausländische Immobilienbesitzer seltener Kompromisse ein als Interessenten im eigenen Land.